KDFB - Katholischer Deutscher

Frauenbund

Zweig Ingolstadt - St. Anton

 

Unsere "Psalmen":

 

 

Ich mute mir oft viel zu, werde ungehalten,

wenn nicht alles so funktioniert wie ich meine,

wenn nicht alles so schnell klappt, wie ich meine,

wenn nicht alles so schnell klappt, wie es könnte;

dann werde ich zornig über mich,

über andere oder die Situation!

Du aber Herr kennst meine Fähigkeiten,

mutest mir nie mehr zu als ich kann,

vernimmst mein Flehen wenn ich zu dir ruft!

Laß mich meine Grenzen sehen und annehmen,

niemandem Schuld geben,

ruhig und zufrieden werden in dir!

Gott ich danke dir dafür

 

 

 

Ich schaue auf den glänzenden See, eingebetet und umringt von verschiedenen Grüntönen,

      freue mich auf das kühle Nass,

     schwimme mit Wonne, direkt an einer wunderschönen Seerose vorbei,

                                                     Oh, wie schön ist die Natur.

                                                       Gestärkt komme ich aus dem Wasser.

                                                         Danke, Herr!

                                                           Du tust gut.

 

 

Auch Pflanzen für den Menschen lässt du wachsen. Ps 104,14b

Herr, mein Garten steht in voller Pracht. Das Unkraut stört mich nicht. Unordnung stört mich oft, aber nicht im Garten. Es ist mein Garten.

Ordnung schaffe ich nur, wenn meine Mutter zu Besuch kommt.Ich mag es nicht, wenn sie von mir enttäuscht ist, wenn sie sagt: „Sie kann nicht einmal einen Garten pflegen!"

Du Herr, bist nicht enttäuscht, wenn ich das Unkraut wachsen lasse. Du bist nicht enttäuscht, wenn es mal unordentlich ist. Du bist nicht enttäuscht, wenn ich mal Schmarrn rede und du bist nicht enttäuscht, wenn ich mein Tagespensum nicht schaffe.

Du bist nicht enttäuscht von mir, weil du mich liebst, so wie ich bin.

Du bist nicht enttäuscht von mir, weil ich für dich wertvoll und wichtig bin.

Diese Liebe trägt mich und so strenge ich mich an, Tag für Tag, nur das Unkraut lasse ich wachsen.

Einmal werde ich dein Angesicht sehen, das weiß ich, weil ich für dich wertvoll und wichtig bin.

 

 

 

 

Ich bitte dich um Geduld. Wenn ich mein Kind bei den Hausaufgaben betrachte, dann bewundere ich es für diese Geduld.

Ich habe sie oft nicht. Alles wird mir zu viel. Ich nehme mir Großes vor und schaffe oft das Kleine nicht. Das was ich zu bewältigen habe, türmt sich vor mir auf, wie Berge. Die Wäsche ist zu waschen und zu bügeln und es hört nie auf. Die Akten liegen seit Monaten im Keller und warten darauf, dass ich sie bearbeite.

Mit dir, Gott, komme ich zur Ruhe. Wenn ich in deinem Haus bin, schalte ich ab und orientiere ich mich neu. Durch dich erkenne ich, was wichtig ist. Bei dir bin ich zu Hause.

 

Mein Kind bringt mich zur Ruhe. Wenn wir kuscheln, dann erkenne ich das wirklich Wichtige.

Mein Kind bringt mich in Bewegung. Es fordert mich und das ist gut so. Es wäre sonst langweilig.

Mein Kind bringt mich zum Staunen. Wenn ich mit seinen Augen die Welt betrachte, gibt es nichts Schlechtes.

Ich kann dich entdecken, Gott. Ich sehe deine Welt mit neuen Augen. Du hast sie mir geschenkt. Du hast mir alles anvertraut, damit ich es gut mache. Oder besser gesagt, so gut wie ich es kann.

 

 

 

 

Im Dunkel der Nacht, komme ich zu dir, mein Gott. Ich habe keine Angst, denn du bist bei mir.

Mein Tag war gesegnet, die Freunde waren um mich.

Meine Freundin ist  traurig, sie muss ihren Sohn gehen lassen, zu seiner Frau  und es mag ihr nicht gelingen.

Wie kann ich sie trösten. Meine Worte sind Schall und Rauch. Sie gehen nicht in die Tiefe.

Steh du ihr zur Seite, sei du ihr Schild, Hoffnung und Trost.

Warum müssen Menschen sich trennen, warum müssen sie voneinander weggehen?

Das hast du dir ausgedacht:

Menschen, die  weggehen, kommen anderswo wieder an. Menschen, die ankommen, finden neue Heimat, machen andere froh und reich.

So muss es sein.

Ich lege jetzt alles in deine Hand und ruhe aus.

 

 

 

Ps 7,18: „Ich danke dem Herrn von ganzem Herzen"

Jetzt!

Meine Ge-dank-en be-herr-schen mich – nicht!

Mein Dank gilt dem Herrn,

jetzt und immer und auch schon vor aller Ewigkeit.

Kannst du dir vorstellen, dass 90 % aller Gedanken Schrott sind.

Schon dieses Nachdenken ist überflüssig,

weil sich sowieso wieder alles nur um die Vergangenheit und die Zukunft dreht.

Mein Dank gilt im JETZT dem Herrn.

Wie wunderbar den Augenblick mit allen Sinnen wahrzunehmen!

JETZT – den neuen Tag hörend begrüßen:

den gurrenden Ruf der Taube,

das Brummen der fülligen Hummel in der Rosenblüte,

das Klingeln des Telefons in der Nachbarschaft.

das fröhliche Plappern der Schulkinder auf ihrem Weg.

JETZT – den neuen Tag sehend begrüßen:

den Käfer verharrend im Pfefferminzstrauch,

den Schatten, den die Morgensonne auf der Terrasse verbreitet,

den wolkenlosen Himmel, der die Kondensspur eines Flugzeugs trägt.

den Sommerfliederstrauch, mit seinen violett leuchtenden Dolden.

JETZT – den neuen Tag mit Haut und Haaren einsaugen:

mit einem kräftigen Atemzug die Lungen füllen,

die sanfte Morgenbrise auf der Wange spüren,

den intensiven Kaffee-Geschmack in alle Poren des Mundes eindringen lassen.

das Sehnen nach einem lieben Menschen wahrnehmen.

Herr, dir gilt JETZT mein Dank,

für alles Vergangene,

für alles Kommende,

für deine zeitlose Liebe.

 

 

 

Psalm 84,12 – Du bist Sonne und wärmst mich

Du bist die Sonne und wärmst mich,

- von innen und außen.

Du, Sonne und Mond,

Tag und Nacht,

Antrieb und Rast,

erheiterndes Lachen und erlösendes Weinen,

Himmel und Erde,

Vater und Mutter,

Kamerad, wenn ich nicht alleine meinen Weg gehen mag,

Wegweiser und Stoppschild,

immer und ewig,

Transzendenz und ganz im Hier und Jetzt,

Milch und feste Kost,

Oase und Wüste,

du bist hörbares Schweigen,

du bist der erlösende Urschrei,

du bist mein Leben und meine Liebe,

du bist mein Leben auch im Sterben.

Du bist die Sonne und liebst mich.

 

 

„Morgenstunde - den Tag mit dir beginnen, denn du tust mir Gutes"

 

Du tust mir Gutes" - Ps 142, 8

 

Der Wecker klingelt.

Unglaublich, die Nacht ist schon wieder vorbei.

Dass ich mich so ausgeruht fühlen darf, das verdanke ich dir.

Du hast in den vergangenen Stunden meinen Akku aufgeladen.

Und das ganz ohne mein Zutun.

Unglaublich, was du an mir vollbringst.

Dafür danke ich dir.

 

Im Badezimmer genieße ich es,

meinen Körper mit sauberem und angenehm temperiertem Wasser zu verwöhnen.

Dass ich mich nun im Spiegel zufrieden anschauen kann, das verdanke ich dir.

Manchmal bin ich noch etwas blass um die Nase herum, was aber kein Problem ist.

Ich nehme mir Pinsel und Puder und schon wird Farbe ins Gesicht gezaubert.

Und das, fast ohne mein Zutun.

Unglaublich, wie gut ich mich fühlen darf.

Dafür danke ich dir.

Fertig gestylt und komplett angezogen, lasse ich mir den frisch gebrühten Kaffee schmecken.

Unglaublich, wie mein Gaumen verwöhnt wird.

Dass ich nie Hunger und Durst aushalten muss, das verdanke ich dir.

Manchmal ist die Auswahl so üppig, dass ich mehr esse, als ich vertrage.

Im Schauen auf die Hungernden dieser Erde finde ich das nicht fair von mir.

Doch ohne mein und dem Zutun meiner Mitmenschen ändert sich nichts.

Deshalb mache uns hellhörig für deine Bitte, denen zu geben, die zu wenig haben.

Unglaublich, wie gut es tut, mit unseren Nächsten zu teilen.

Dafür danke ich dir.

 

Danken will ich dir für diesen Morgen und für jede Stunde des Tages.

Am Abend will ich dir meinen Tag mit allem, was ich getan und auch unterlassen habe, in deine Hände legen, so wie du ihn mir am Morgen anvertraut hast.

Du nimmst ihn dankbar zurück, auch wenn ich nicht alles perfekt erledigt habe.

Du gibst mir das Vertrauen auf eine erholsame und friedliche Nacht.

So freue ich mich beim Einschlafen schon auf die Morgenstunde,

wenn mich mein Wecker zwar überraschend, aber doch voller Vorfreude auf den Tag, aus dem Schlaf katapultieren wird.

 

 

 

Du bist mein Schild, der mich schützt. Ps 7,11

Guter Vater,

danken will ich dir für die vergangene Nacht.

Deine bergenden Hände waren mir Unterschlupf und Schutz.

Bei dir kann ich mich verstecken, und doch siehst du mich,

um mir einen heilsamen Schlaf zu schenken.

Bei dir finde ich Trost, wenn mir die Träume meine Taten und Untaten des

vergangenen Tages spiegelnd erzählen,

was ich versäumt und angerichtet habe, ohne wirklich zu richten.

Guter Vater,

bitten will ich dich für einen gelingenden Tag.

Dein wacher Geist soll sich in mir regen,

damit ich die Fülle und Kostbarkeiten deiner Schöpfung wahrnehme.

Die Begegnung mit dir lässt Verdorrtes wieder fruchtbar werden,

damit ich in allem und in jedem dich erkennen kann.

Guter Vater,

lieben will ich dich, weil ich dich bitten darf, um alles Mögliche und Unmögliche.

Lieben will ich dich, weil ich dir danken darf, für alles Unglaubliche und für meinen Glauben.

Lieben will ich dich, mit Körper, Geist und Seele.

Ich sehne mich nach dir!

Sei gewiss:

In der kommenden Nacht werde ich wieder deine bergenden Hände aufsuchen,

um die Dunkelheit zu überwinden, die mein Innerstes plagt.

Dann wird der aufgehende Tag durchflutet sein von deiner Liebe.

Mit Begierde will ich sie aufsaugen,

um sie an meine Nächsten weiterzugeben.

 

 

Guter Vater,
hat es dir wohl dein Sohn erzählt, wie wunderschön so ein früher Samstagmorgen ist, als er unter uns Menschen weilte?
 
Nein, du weißt schon alles von Ewigkeit her, bist alles selbst gewesen und wirst immer in allem selbst bestehen. Du hast alles geschaffen.

Danke, dass du mich an deiner göttlich-menschlichen Schöpfung teilhaben lässt.
 
Du hast mich geformt und gebildet, mich gezeugt und gesäugt. 
Unglaublich, du wolltest mich so wie ich bin!
Danke, dass du mich mit Schwächen ausgestattet hast, die doch allzu menschlich sind. 
Gerade an diesen Vorzügen, ja - so will ich sie nennen, lässt du mich knabbern und meine Persönlichkeit wahrnehmen. 
Danke, der Schmerz weckt Energie und Dynamik in mir. So kann ich mich aus meiner Gelähmtheit befreien. 
Befreit und gestärkt nehme ich dich intensiv wahr:
in allem, was meine Augen sehen;
in allem, was meine Gefühle spüren;
in allem, was meine Gedanken und mein Geist gebiert.

Liebevoller Vater, treusorgende Mutter,
dankend will ich jeden Tag und jede Nacht, jede Begegnung und jeden Abschied, jedes Wachstum und jedes Verblühen in deine Hände legen. 

Guter Vater, danke für den frühen Samstagmorgen und auch für jede andere Stunde meines Lebens.

 

 

Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir. Ps 139, 5

Das Geschirr ist im Schrank,

der Ofen geputzt, die Spüle glänzt.

Die Freunde sind gegangen. Das Essen hat gut geschmeckt.

Wir haben miteinander geredet und uns wohl gefühlt.

Ich habe das, was andere schmerzlich vermissen, gute Freunde.

Dafür danke ich dir, Herr. Jeder, der einen guten Freund hat, ist reich.

Jeder, der mit einer guten Freundin reden kann, ist glücklich.

Du nimmst mir die Angst, dass ich Unrechtes sage.

Du nimmst mir die Angst, dass ich Unrechtes tue.

Wahre Freundschaft hält Vielem stand.

Sie tröstet mich über meine Verluste, sie lässt mich trotz aller Trauer fröhlich sein. Wenn die Freundin kommt und sagt: „Mit dir zusammen ist das Leben schön, du machst mich reich und froh", dann, Herr, quillt mein Herz über vor Freude. Ich komme zu dir, und danke dir.

 

 

 

 

Auch Pflanzen für den Menschen lässt du wachsen. Ps 104,14b

Herr, mein Garten steht in voller Pracht. Das Unkraut stört mich nicht. Unordnung stört mich oft, aber nicht im Garten. Es ist mein Garten.

Ordnung schaffe ich nur, wenn meine Mutter zu Besuch kommt.Ich mag es nicht, wenn sie von mir enttäuscht ist, wenn sie sagt: „Sie kann nicht einmal einen Garten pflegen!"

Du Herr, bist nicht enttäuscht, wenn ich das Unkraut wachsen lasse. Du bist nicht enttäuscht, wenn es mal unordentlich ist. Du bist nicht enttäuscht, wenn ich mal Schmarrn rede und du bist nicht enttäuscht, wenn ich mein Tagespensum nicht schaffe.

Du bist nicht enttäuscht von mir, weil du mich liebst, so wie ich bin.

Du bist nicht enttäuscht von mir, weil ich für dich wertvoll und wichtig bin.

Diese Liebe trägt mich und so strenge ich mich an, Tag für Tag, nur das Unkraut lasse ich wachsen.

Einmal werde ich dein Angesicht sehen, das weiß ich, weil ich für dich wertvoll und wichtig bin.

 

Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir. Ps 139, 5

Das Geschirr ist im Schrank,

der Ofen geputzt, die Spüle glänzt.

Die Freunde sind gegangen. Das Essen hat gut geschmeckt.

Wir haben miteinander geredet und uns wohl gefühlt.

Ich habe das, was andere schmerzlich vermissen, gute Freunde.

Dafür danke ich dir, Herr. Jeder, der einen guten Freund hat, ist reich.

Jeder, der mit einer guten Freundin reden kann, ist glücklich.

Du nimmst mir die Angst, dass ich Unrechtes sage.

Du nimmst mir die Angst, dass ich Unrechtes tue.

Wahre Freundschaft hält Vielem stand.

Sie tröstet mich über meine Verluste, sie lässt mich trotz aller Trauer fröhlich sein. Wenn die Freundin kommt und sagt: „Mit dir zusammen ist das Leben schön, du machst mich reich und froh", dann, Herr, quillt mein Herz über vor Freude. Ich komme zu dir, und danke dir.